weiterbildung frankfurt am main

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Schnell und sicher zur Ausbildereignung (IHK)

Mit Hilfe moderner Lehrmethoden und zielorientierter Medien lassen sich die Inhalte zur Vorbereitung auf die erfolgreiche Ausbildereignungsprüfung in kleineren Gruppen auch in einer komprimierten Form vermitteln! Aus diesem Grund hat HEISE-CONSULTING -Akademie- dieses spezielle Intensiv-Training konzipiert, das sich an den Bedürfnissen der Teilnehmer/innen orientiert, die schnell und sicher die notwendige Ausbildereignung nachweisen möchten und zusätzlich wichtige Fähigkeiten für ihre Ausbildertätigkeit erwerben möchten. Der Lehrgang vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die vorgeschriebenen Inhalte der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) in einer effizienten Form. Das Intensiv-Training ermöglicht eine zeit- und kostensparende Vermittlung der notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten in nur fünf Tagen. Im Anschluss an den Lehrgang weisen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der bestandenen Ausbildereignungsprüfung – die bundesweit anerkannt wird – ihre berufs- und arbeitspädagogische Eignung nach.

Lehrgangsinhalte:

Die Teilnehmer erwerben die berufs- und arbeitspädagogische Eignung, die die Kompetenz zum selbstständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren der Berufsausbildung umfasst, in den Handlungsfeldern:

  1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen,
  2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken,           
  3. Ausbildung durchführen und
  4. Ausbildung abschließen.

Das Handlungsfeld 1 umfasst die berufs- und arbeitspädagogische Eignung, Ausbildungsvoraussetzungen zu prüfen und Ausbildung zu planen. Die Ausbilder und Ausbilderinnen sind dabei in der Lage,

  1. die Vorteile und den Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen zu können,
  2. bei den Planungen und Entscheidungen hinsichtlich des betrieblichen Ausbildungsbedarfs auf der Grundlage der rechtlichen, tarifvertraglichen und betrieblichen Rahmenbedingungen mitzuwirken,
  3. die Strukturen des Berufsbildungssystems und seine Schnittstellen darzustellen,
  4. Ausbildungsberufe für den Betrieb auszuwählen und dies zu begründen,
  5. die Eignung des Betriebes für die Ausbildung in dem angestrebten Ausbildungsberuf zu prüfen sowie, ob und inwieweit Ausbildungsinhalte durch Maßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte, insbesondere Ausbildung im Verbund, überbetriebliche und außerbetriebliche Ausbildung, vermittelt werden können,
  6. die Möglichkeiten des Einsatzes von auf die Berufsausbildung vorbereitenden Maßnahmen einzuschätzen sowie
  7. im Unternehmen die Aufgaben der an der Ausbildung Mitwirkenden unter Berücksichtigung ihrer Funktionen und Qualifikationen abzustimmen.

Das Handlungsfeld 2 umfasst die berufs- und arbeitspädagogische Eignung, die Ausbildung unter Berücksichtigung organisatorischer sowie rechtlicher Aspekte vorzubereiten. Die Ausbilder und Ausbilderinnen sind dabei in der Lage,

  1. auf der Grundlage einer Ausbildungsordnung einen betrieblichen Ausbildungsplan zu erstellen, der sich insbesondere an berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen orientiert,
  2. die Möglichkeiten der Mitwirkung und Mitbestimmung der betrieblichen Interessenvertretungen in der Berufsbildung zu berücksichtigen,
  3. den Kooperationsbedarf zu ermitteln und sich inhaltlich sowie organisatorisch mit den Kooperationspartnern, insbesondere der Berufsschule, abzustimmen,
  4. Kriterien und Verfahren zur Auswahl von Auszubildenden auch unter Berücksichtigung ihrer Verschiedenartigkeit anzuwenden,
  5. den Berufsausbildungsvertrag vorzubereiten und die Eintragung des Vertrages bei der zu-ständigen Stelle zu veranlassen sowie
  6. die Möglichkeiten zu prüfen, ob Teile der Berufsausbildung im Ausland durchgeführt werden können.

Das Handlungsfeld 3 umfasst die berufs- und arbeitspädagogische Eignung, selbstständiges Lernen in berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen handlungsorientiert zu fördern. Die Ausbilder und Ausbilderinnen sind dabei in der Lage,

  1. lernförderliche Bedingungen und eine motivierende Lernkultur zu schaffen, Rückmeldungen zu geben und zu empfangen,
  2. die Probezeit zu organisieren, zu gestalten und zu bewerten,            
  3. aus dem betrieblichen Ausbildungsplan und den berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen betriebliche Lern- und Arbeitsaufgaben zu entwickeln und zu gestalten,
  4. Ausbildungsmethoden und -medien zielgruppengerecht auszuwählen und situationsspezifisch einzusetzen,
  5. Auszubildende bei Lernschwierigkeiten durch individuelle Gestaltung der Ausbildung und Lernberatung zu unterstützen, bei Bedarf ausbildungsunterstützende Hilfen einzusetzen und die Möglichkeit zur Verlängerung der Ausbildungszeit zu prüfen,
  6. Auszubildenden zusätzliche Ausbildungsangebote, insbesondere in Form von Zusatzqualifikationen, zu machen und die Möglichkeit der Verkürzung der Ausbildungsdauer und die der vorzeitigen Zulassung zur Abschlussprüfung zu prüfen,
  7. die soziale und persönliche Entwicklung von Auszubildenden zu fördern, Probleme und Konflikte rechtzeitig zu erkennen sowie auf eine Lösung hinzuwirken,
  8. Leistungen festzustellen und zu bewerten, Leistungsbeurteilungen Dritter und Prüfungsergebnisse auszuwerten, Beurteilungsgespräche zu führen,
  9. Rückschlüsse für den weiteren Ausbildungsverlauf zu ziehen sowie
  10. interkulturelle Kompetenzen zu fördern.

Das Handlungsfeld 4 umfasst die berufs- und arbeitspädagogische Eignung, die Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen und dem Auszubildenden Perspektiven für seine berufliche Weiterentwicklung aufzuzeigen. Die Ausbilder und Ausbilderinnen sind dabei in der Lage,

  1. Auszubildende auf die Abschluss- oder Gesellenprüfung unter Berücksichtigung der Prüfungstermine vorzubereiten und die Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen,
  2. für die Anmeldung der Auszubildenden zu Prüfungen bei der zuständigen Stelle zu sorgen und diese auf durchführungsrelevante Besonderheiten hinzuweisen,
  3. an der Erstellung eines schriftlichen Zeugnisses auf der Grundlage von Leistungsbeurteilungen mitzuwirken sowie
  4. Auszubildende über betriebliche Entwicklungswege und berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren und zu beraten.

Intensiv-Training zur Vorbereitung auf die erfolgreiche Ausbildereignungsprüfung

Zielgruppe:

Der Lehrgang richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine kompakte Vorbereitung auf die erfolgreiche Ausbildereignungsprüfung absolvieren und als gemeinsame Veranstaltung zusätzlich ein intensives „Wir-Gefühl“ für eine erfolgreiche Ausbildung im Unternehmen erleben möchten.

Voraussetzungen zur Teilnahme an der Prüfung:

Das Vorbereitungstraining ist für jeden geeignet, der seine berufs- und arbeitspädagogische Eignung nachweisen möchte. Die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme und zur Vertiefung der notwendigen Lerninhalte außerhalb der Unterrichtseinheiten ist notwendig.

Prüfung:

Der Lehrgang schließt mit einer Prüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer ab. Die Prüfung besteht bundeseinheitlich aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Nach der erfolgreichen Prüfung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre berufs- und arbeitspädagogische Eignung nachweisen.